Jagdliche Grundbildung >Bäume und Sträucher 02<

Von Ernst-Otto Pieper

Fragen:

1. Mit welchen Baumarten ist die Espe, auch Zitterpappel, häufig vergesellschaftet auf?

2. Pappeln sind „zweihäusig“. Was bedeutet das?

3. Welche beiden Arten von Traubenkirschen sind bei uns heimisch?

4. Was wird unter Zwergstrauchheide verstanden?

5. Zu welcher Unterfamilie gehört die Robinie?

6. Wie lange bleiben die Samen der Robinie keimfähig?

7. Welche heimische Nadelbaumart ist zweihäusig?

8. Wie unterscheidet sich das Mark des Schwarzen Holunders von dem des Roten Holunders?

9. Nennen Sie vier in Deutschland vorkommende Ahorn-Arten!

10. Welche beiden Lindenarten sind in Deutschland heimisch?

11. Ulmen sind in ihrem Bestand gefährdet. Woran liegt das?

12. Welche Eichen-Art ist in Mitteleuropa am weitesten verbreitet?

13. In den oberen Bodenbereichen bilden die Erlen Knöllchen. Welche Bedeutung haben diese?

14. Welche Farbe hat das Holz der Hainbuche?

15. Woher stammt die Rot-Eiche?

Antworten:

1. Die Espe gilt als Folgeart in Ginster- und Schlehengesellschaften und tritt an ihren Standorten häufig mit Salweiden, Weißbirken, Eichen und Besenginster vergesellschaftet auf.

2. Sie bilden männliche und weibliche Blüten aus, die auf verschiedenen Bäumen sitzen. („männliche Bäume“ und „weibliche Bäume“).

3. Die Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus padus), die auch Ahlkirsche, Sumpfkirsche oder Elsenkirsche genannt

wird. Und die Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina), auch Späte Traubenkirsche oder Amerikanische Traubenkirsche. In Europa zählt letztere zu den problematischen Neophyten.

4. Als Zwergstrauchheide

wird ein Vegetationstyp bezeichnet, in dem Zwergsträucher aus der Familie der Heidekrautgewächse vorherrschen.

5. Die Robinie ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) in der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) zu der z.B. auch die Erbse gehört.

6. Die Keimfähigkeit wird auf 30 Jahre geschätzt.

7. Die Eibe.

8. Schwarzer Holunder hat weißes Mark; Roter Holunder hat braunes Mark.

9. Bergahorn, Spitzahorn, Feldahorn, Französischer Ahorn.

10. Die Sommerlinde (Tilia platyphyllos) unddie Winter-Linde oder Stein-Linde( Tilia cordata).

11. Es hängt mit einem aus Amerika stammenden Pilz namens Ceratocystis ulmi

zusammen, dessen Sporen vor allem vom Ulmensplintkäfer verbreitet werden.

12. Die Stieleiche (Quercus robur), auch Sommereiche oder Deutsche Eiche genannt.

13. In den oberen Bodenbereichen bil den die Erlen Wurzelknöllchen, stecknadelkopf- bis apfelgroße Anschwellungen aus kurzen, dicken, gabelig verzweigten Wurzeln. Sie beherbergen das symbiotisch mit der Erle lebende und den Stickstoff der Luft bindende Bakterium Frankia alni.

14. Das Holz der Hainbuche ist weiß bis gräulich-weiß, was ihr den Namen Weißbuche einbrachte. Es gibt keine Farbunterschiede zwischen Splint- und Kernholz.

15. Die Roteiche (Quercus rubra), auch Amerikanische Roteiche

genannt, ist eine in Nordamerika heimische Laubbaumart. Sie ist der offizielle Staatsbaum des US-Bundesstaates New Jersey