Jagdgeschichte

In der Kulturgeschichte ist die Jagd ein wesentliches Element. Der moderne Mensch sicherte sich seit seinem Auftreten sein Überleben die längste Zeit als Jäger und Sammler. Erst vor ungefähr 7.000 Jahren im letzten Prozent seiner Existenz begann er mit Ackerbau und Tierhaltung. Somit war die Jagd von zentraler Bedeutung für die Evolution des Menschen. Für diese wurden mit den Waffen die ersten Werkzeuge entwickelt und die gemeinsame Jagd förderte die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten. Die Jagd bildet eine der Grundlagen der menschlichen Kultur.

Mit der zunehmenden Sesshaftigkeit und der damit verbundenen Domestizierung von Tieren trat die Jagd mit all ihren Gefahren und Erschwernissen als Lebensgrundlage bei weiten Teilen der Bevölkerung zunehmend in den Hintergrund. Schon in den antiken Hochkulturen wurde die Jagd neben Nahrungserwerb und regulierendem Eingriff in die Natur gelegentlich auch als Freizeitvergnügen und als Ertüchtigung zum Kampf betrachtet. Frühe Darstellungen, wie die Jäger-Palette dokumentieren die Jagd im alten Ägypten. Es gab jagdbezogene Kulte für Gottheiten, denen das Jagen besonders geheiligt war – so die griechische Göttin Artemis und die römische Göttin Diana. Besonders erstaunlich dabei ist, dass die Jagd als Männerdomäne keinen Gott, sondern Göttinnen als ‚Patronin‘ hatte. Auch unter den Heiligen der katholischen Kirche gibt es einen Patron der Jäger, den Hl. Hubertus. Neben ihm gab und gibt es z. B. mit dem Heiligen Martin, dem heiligen Germanus von Auxerre oder in den osteuropäischen Ländern mit dem Heiligen Iwan allerdings noch andere Heilige, die als Schutzpatrone der Jagd verehrt werden.

Noch in der Spätantike und zu Beginn des frühen Mittelalters hatte die ländliche Bevölkerung freie Jagdmöglichkeiten. Sie diente aber schon nicht mehr hauptsächlich der Nahrungsmittelversorgung, sondern mehr dem Schutz der Felder (vor Schwarzwild, Wisent und Auerochse) und Tiere (vor Wolf, Bär und Luchs). Wichtig für die damaligen Menschen waren auch die erjagten Nebenprodukte wie Häute, Pelze und Knochen zur Herstellung der Bekleidung und von Werkzeugen.

Quelle: Wikipedia

 

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